Der Anfang

Die Geburtsstunde der modernen Kataraktchirurgie schlug am 29. November 1949. An diesem Tag implantierte der englische Augenarzt Harold Ridley im Londoner St. Thomas-Hospital die erste Intraokularlinse aus Kunststoff, aus Acrylglas, in das Auge einer 45 Jahre alten Patientin.
Vorangegangen war diesem bedeutenden Schritt eine jahrhundertlange Entwicklung.

Ein Oculist oder wandernder Augenarzt namens Tadini war es, der bereits Mitte des 18. Jahrhunderts die erste Intraokularlinse aus Glas erfunden hatte und diese Casanova zeigte. Es ist nicht bekannt , ob diese Linse jemals in das menschliche Auge eingesetzt wurde. Um 1795 implantierte der Dresdner Hofaugenarzt Casaamata allerdings tatsächlich eine gläserne Linse, die aufgrund ihres spezifischen Gewichts „sogleich auf den Boden des Auges fiel". Glas war somit als Werkstoff für Linsen, die man in das Augen einsetzen konnte, nicht geeignet. In der Folgezeit behalf man sich mit dicken Starbrillen und Kontaktlinsen.

Harold Ridley, der später von der britischen Königin aufgrund seiner Verdienste um das Sehen geadelt werden sollte, hatte im Herbst 1949 in einer Vorlesung vor Medizinstudenten von seinen Erfahrungen im 2. Weltkrieg als Augenarzt am Moorfields Eye Hospital berichtet. Ihm war aufgefallen, dass Splitter von Acrylglas aus den Cockpitscheiben im Augeninnern von Angehörigen der Royal Air Force problemlos einheilten. Daraufhin wurde er von einem Medizinstudenten gefragt, warum man dieses Material nicht für Kunstlinsen einsetze. Ridley befasste sich von da an mit der Möglichkeit der Linsenimplantation. Das Ergebnis ist bekannt.

Pioniere wie z.B. Kelman (Phakoemulsifikation), McFarland (nahtloser Wundverschluss des Auges) , Fine (erste Clear Cornea Inzision) oder Neuhann und Gimbel (Kapsulorhexis) machten die Kataraktchirurgie zu dem, was sie heute ist: Zu einem Segen für die Menschheit.

Heute werden in Deutschland jährlich zwischen 600.000...700.000 Katarakt-Operationen mit modernsten OP-Verfahren wie Phakoemulsifikation oder dem Femtosekundenlaser durchgeführt.
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Nach erfolgreicher Teilnahme am Bewertungsverfahren verlieh die IHK Ostbrandenburg der Firma beval-med. medizintechnik Bernau bei Berlin die Qualitätsauszeichnung "Qualität und guter Service aus der Haupstadtregion". Die Kriterien für diese Auszeichnung sind vergleichbar mit einer Zertifizierung nach ISO 9001 speziell für kleine und mittelständische Unternehmen.

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